Vom König, der das Glück suchte
Ein Lyrikprogramm für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren
Ein kleiner König lebt traurig und allein in seinem Schloss bis ihm eine gute Fee erscheint. Er wünscht sich, dass die schöne Seite des Lebens endlich beginnen möge. Darauf schenkt die Fee ihm ein Buch – ein Gedichtband – das sprechen und musizieren kann. Mit dessen Hilfe lernt der König seine Sinne kennen, entdeckt die Welt und schließlich die Liebe.
Aufgebaut wie ein Märchen und in gereimter Form geschrieben, entführt das Programm die jungen Zuhörer in das Reich der Lyrik. Gedichte von Josef Guggenmos, Christian Morgenstern, Ingrid Lissow, Heinz Janisch, Robert Gernhardt u.a. sind in die Geschichte integriert, bleiben aber in ihrer Eigenständigkeit erhalten. Neben der Sprache spielt die Musik eine wichtige Rolle. Jazz und Blues treiben die Erzählung voran, lassen Phantasien erwachen, Bilder entstehen und verweilen. Sei es im solistischen Einsatz oder im Dialog mit dem Text, Saxophon und Kalimba unterstützen die besondere Atmosphäre dieses lyrischen Märchens.
„Vom König, der das Glück suchte“ ist für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren konzipiert. Vorschulgruppen sowie Kinder der ersten und zweiten Klasse werden auf originelle Art und Weise mit dem literarischen Genre „Lyrik“ konfrontiert. Die Schönheit und suggestive Kraft von Gedichten werden durch das Einbetten in die laufende Geschichte besonders unterstrichen. Zudem eröffnet sich mit der Musik eine weitere künstlerische Gattung.
Das Programm baut auf die Nähe zum Publikum und ist durch den geringen technischen Aufwand in nahezu jedem Raum aufführbar.
„Vom König, der das Glück suchte“ ist ein Auftragswerk für das Projekt „Lesestark!“ der Städtischen Bibliotheken Dresden.
Ein Stück von Jacob Steinberg (Text) und Matthias Strauch (Musik)
Besetzung
Text / Erzähler: Jacob Steinberg
Musikalische Arrangements / Musiker: Matthias Strauch (Saxophon, Kalimba)
Dauer: 40 Minuten
Spielfläche: min. 3 x 3 m