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Pressespiegel

 

Sächsische Zeitung vom 21.02.2012
Grundschüler nehmen eigenes Hörspiel auf

Aus kleinen, zuerst schwarz-weißen Kunstwerken entsteht Schritt für Schritt eine bunte Welt. Und daraus eine Geschichte. Diese malen und erfinden 20 Grundschüler der 1. bis 4. Klasse, die das Ferienprogramm der 135. Grundschule am Amelie-Dietrich-Platz besuchen.

Zwei davon sind Ricardo und Yannick. "Neue Texte zu erfinden ist toll und auch das Aufnehmen", meint Viertklässler Yannick, der im Hörspiel zum König wird. Sein Freund Ricardo schlüpft in die Rolle des Ritters. Der Elfjährige findet seine Figur und das Projekt super: "Ich habe so etwas noch nie probiert. Jetzt habe ich sehr viel Spaß!"

Den Einfall eine Geschichte aufzunehmen hatte Schlagzeuger Stephan Salewski. "Ich will schon seit Jahren ein Hörspiel machen", sagt er. Im April 2011 hatte er schließlich die Idee, das Ganze mit dem Verein "Musenkinder" aus der Leipziger Vorstadt und dem Gorbitzer Hort "Tintenklecks" der 135. Grundschule umzusetzen. Gesagt, getan.

"Das Projekt weckt bei den Kindern durch Sprache und Musik Spaß an den Künsten. Das passt zu den Zielen des Vereins", sagt Matthias Strauch vom Verein Musenkinder. Schnell hatte er Künstler im Boot, die die Idee genauso spannend fanden und die dazu bereit waren, die Kinder bei der Realisierung zu unterstützen. Die Aufnahme leitet Initiator Stephan Salewski selbst. Beim Malen hilft Künstlerin Annette von Bodecker-Büttner, beim Text Schauspieler Utz Pannike und die passenden Klänge findet Musikerin Christina Lutter durch Trommeln, Schellen und Xylophone. "Die Erwachsenen geben nur Hilfestellungen. Der Fantasie der Kinder sollen keine Grenzen gesetzt werden. Sie bestimmen die Geschichte. Deshalb wissen wir auch erst am Ende der Ferien, wie das Hörspiel ausgeht", erklärt Matthias Strauch.

Valentina-Anna Rätz, Sächsische Zeitung vom 21.02.2012


Sächsischer Bote vom 22.02.2012

In eine bunte, fantasievolle Geschichtenwelt eintauchen - dazu lud während der Winterferien erstmals das Projekt "Hörspiel-Kids" des Vereins "MusenKinder" e.V. ein. Dieser bringt Programme und Theaterstücke für junge Leute auf die Bühne. Diesmal waren Kinder selber die Akteure, die auf musische Entdeckungsreise gingen bei diesem Projekt gemeinsam mit dem Hort "Tintenklecks" der 135. Grundschule in Gorbitz. Der "MusenKinder" e.V. brachte Musikinstrumente und ein Tonstudio mit.

Rund 20 Kinder zwischen sieben und elf Jahren konnten sich dann gestalterisch ausprobieren und ihre Bilder im Kopf sichtbar und mittels Klängen, Geräuschen und Stimmen auch hörbar werden lassen. Die Zeichnungen werden auch das Booklet der entstehenden CD mit dem Hörspiel zieren, die die Kinder am Ende stolz mit nach Hause nehmen werden. Ihre Geschichte erzählt von einem "Schwarz-Weiß-Land" und den Abenteuern seiner Bewohner in verschiedenen Farbwelten. "Natürlich kommen auch Figuren aus Star Wars und Fernsehfantasien vor. Wichtig ist, dass sie Lob und Bestärkung erfahren und jeder seine eigenen Welten haben darf", sagt die Illustratorin Annette von Bodecker-Büttner.

"Ich bin überrascht, wie begeistert auch die älteren Kinder mitmachen, die uns oft mit besonderen Herausforderungen konfrontieren", freut sich Hortleiterin Regina Gableske. Sichtlich Spaß beim Spielen und Aufnehmen der ziemlich "abgefahrenen Geschichte" mit den Kindern hatte auch Schauspieler Utz Pannike. "Das Hörspiel bietet noch mehr Möglichkeiten als die Bühne und es braucht nicht viel mehr als ein Mikro, um in eine andere Welt zu reisen", sagt er. Das Hörspiel wird erstmals am 24. Februar um 10 Uhr aufgeführt im Hort "Tintenklecks" vor Kindern, Eltern, Stadtvertretern und Förderern des Projekts, das möglich wurde dank Unterstützung durch die Aktion Mensch, das Deutsche Kinderhilfswerk, die Stiftung Jugend und Sport der Ostsächsischen Sparkasse und das Kulturamt der Stadt.

Lilly Vostry, Sächsischer Bote vom 22.02.2012


Sächsische Zeitung vom 11.05.2009
Mutmacher - Reime statt Resignation: Der Verein Musenkinder gründet sich trotz Krise und will jetzt den Nachwuchs an die Kunst heranführen

Länger konnte und wollte Matthias Strauch nicht warten. Eben gründete der Musiker mit anderen Dresdner Künstlern, Kulturmanagern sowie Kunstbegeisterten aus mehreren deutschen Städten den Verein „Musenkinder“, jetzt läuft die erste Bühnenproduktion an. „Wir werden uns für Kunst- und Kulturvermittlung engagieren, speziell Kinder und Jugendliche aus sogenannten bildungsfernen Schichten mit konkreten Projekten ansprechen“, erklärt Strauch. „Die Zeit dafür ist überreif; auch ohne die aktuelle Krise hätten wir sicher unser Unternehmen gestartet.“
Doch nun bekäme das Ganze zusätzliches Gewicht. Strauch: „Es ist doch enorm wichtig, dieser gefühlten Ohnmacht angesichts der Finanz-Misere mit etwas Positivem entgegenzutreten.“ Strauch, 1976 in Schwerin geboren, studierte in Dresden Saxofon, tourte mit verschiedenen Ensembles durch die halbe Welt und nimmt sich jetzt nebenher Zeit, um fürs erste Stück der „Musenkinder“ zu komponieren. „Es wird ein Theaterstück mit Musik für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren – der Arbeitstitel ist `Von Göttern und Halbgöttern`“, sagt er. „Den Text dazu verfasst der in Berlin lebende Autor Jacob Steinberg, auch ein Mitglied des Vereins.“ Inhaltlich werde man sich mit Motiven der griechischen Mythologie befassen. Die Geschichten reichten von der Erfindung diverser Musikinstrumente durch die Götter bis hin zu musikalischen Wettbewerben auf dem Olymp. „Die jungen Zuschauer sollen aktiv ins Geschehen einbezogen werden“, kündigt Matthias Strauch an. „So wollen wir zudem Interesse am lustvollen Umgang mit Sprache, Musik, Theaterspiel und dem Erlernen eines Instrumentes wecken.“ Uraufführung soll im September auf der Bühne des Projekttheaters sein. Ganze Schulklassen wünscht sich Strauch im Publikum, aber auch in Kinderheimen und –Tagesstätten soll für das Projekt geworben werden. „Beschäftigen sich Kinder früh mit Kunst und Kultur trägt das nicht nur wesentlich zu ihrer Bildung bei, sondern hilft auch bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen“, so Strauch. Neben den Vereinsmitgliedern engagieren sich vor allem freischaffende Künstler für die „Musenkinder“. Weil die Eintrittspreise bei den Aufführungen sehr niedrig sein sollen, suchen Strauch und Co. noch Sponsoren. Doch eines ist sicher: Die Finanzkrise kann weder Strauchs Elan bremsen noch sein Projekt gefährden.
Andy Dallmann, Sächsische Zeitung vom 11.05.2009

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Freie Presse vom 01.10.2010
(...) Nahezu undenkbar ist es (...), Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren mit diesem Thema zu konfrontieren. Und doch, es kann funktionieren - das haben die Musenkinder bei ihrer gut besuchten Gastvorstellung „Griechenlands musikalische Götter - eine musikalische Reise“ im Armen Theater, dem freien Theater in der Schönherrfabrik, am späten Mittwochnachmittag bewiesen. (...)
Bärbel Röhl versteht es, das junge Publikum mit auf ihre Reise zu nehmen. Die Kinder sollen nicht nur zuhören und beobachten, sondern sich aktiv beteiligen. (...)
Ansonsten herrscht gespannte Stille, nur unterbrochen von Applaus oder Lachen, wenn Bärbel Röhl die Göttin Hera imitiert und die Mundwinkel verzieht. Matthias Strauch und seine Band sorgen mit den Liedern und Toneffekten für die passende Begleitung.
Dass man in einer vorwiegend an Kindern gerichtete Theatervorstellung ist, merkt man nur selten. Vieles ist wie im Erwachsenentheater, sogar eine Besprechung des Stückes gibt es nach Vorstellungsende.
Das Stück schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Es beweist, dass Geschichte und vor allem Mythologie spannend sein kann. Und - so lässt sich die gespannte Stille und rege Beteiligung des jungen Publikums deuten - die Kinder werden für das Schauspiel begeistert. Für die klammen kleinen Theater ist das wohl kein unwichtiger Aspekt (...)
Benjamin Lummer, Freie Presse vom 01.10.2010



Dresdner Neueste Nachrichten vom 14.09.2009
(...) Mit Dennis Becker (Gitarre), Adrian Kehlbacher (Bass) und Karla Pfützenreuter (Percussion) hat Matthias Strauch als Komponist und musikalischer Leiter, selbst zu hören als Flötist, Klarinettist, Saxophonist und diverser weiterer Klangkörper, eine Gruppe exzellenter Musiker versammelt. Sie haben keine Scheu vor eingehender Melodik, lassen schönste Klangwelten entstehen, führen den Reiz ihrer Instrumente vor und verführen auf ganz angenehme Weise sicher etliche der jungen Zuhörenden dazu, hier musikalischen Angeboten zu lauschen, die auf den von ihnen bevorzugten Tonträgern so nicht zu hören sind (...)
Boris Michael Gruhl, Dresdner Neueste Nachrichten vom 14.09.2009


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